Beginn des Briefwechsels mit der in Wien lebenden tschechischen Journalistin Milena Jesenská. Aus der Korrespondenz entwikkelt sich bald ein Liebesverhältnis.
Um den 8. April 1920
Kafka stirbt in Kierling, bis zum Ende gepflegt von seiner Geliebten Dora Diamant und seinem Freund, dem Mediziner Robert Klopstock. Sein Leichnam wird mit der Eisenbahn nach Prag überstellt. Zur Beisetzung auf dem Neuen Jüdischen Friedhof finden sich am 11. Juni neben Verwandten und Bekannten auch viele deutsche und tschechische Literaturfreunde ein.
3. Juni 1924
Nach einem Aufenthalt im Sanatorium Wienerwald in Niederösterreich sowie einem Therapieversuch in der Laryngologischen Universitätsklinik von Professor Dr. Markus Hajek in Wien findet Kafka Aufnahme im privaten Sanatorium Dr. Hoffmann in Kierling bei Klosterneuburg.
19. April 1924
Das Tuberkuloseleiden hat den Kehlkopf erfaßt; Kafka wiegt in Winterkleidung nur noch 49 kg.
April 1924
Da sich sein Gesundheitszustand deutlich verschlechtert hat, kehrt Kafka nach Prag zurück, wo er einige Wochen bei seinen Eltern im Oppelthaus unterkommt.
17. März 1924
Kafka verläßt Prag, um mit Dora Diamant eine Wohnung in Berlin zu beziehen.
24. September 1923
Reise nach dem Ostseebad Müritz, wo der schwerkranke Dichter dem ostjüdischen Mädchen Dora Diamant begegnet.
Juli 1923
Da keine Hoffnung auf baldige Heilung besteht, wird Kafka auf Dauer pensioniert.
1. Juli 1922
Beginn der Arbeit am letzten Roman Das Schloß. Ende August stellt Kafka die Niederschrift ein. Das unvollendete Werk wird erst nach Kafkas Tod von Max Brod herausgegeben.
Ende Januar 1922
In Schelesen entsteht der über hundert Seiten lange Brief an den Vater.
November 1919
Erste Begegnung mit Julie Wohryzek bei einem Erholungsaufenthalt in Schelesen.
22. Januar 1919
Oktober 1918
Kafka erkrankt schwer an der Spanischen Grippe.
Der von der Arbeit freigestellte Kafka reist zu einem Erholungsaufenthalt nach Zürau, wo Schwester Ottla eine Landwirtschaft für ihren Schwager Karl Hermann führt.
September 1917
30. Juli 1908
Kafka wird als Aushilfsbeamter in die halbstaatliche Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt für das Königreich Böhmen in Prag aufgenommen. Er sollte es im Laufe seines Berufslebens bis zum Obersekretär bringen.
Kafka erleidet einen nächtlichen Blutsturz; am 3. September diagnostiziert der konsultierte Arzt einen „Lungenspitzenkatarrh“.
12./13. August 1917
Neuerliche Verlobung mit Felice Bauer in Prag. Dieses Verlöbnis wird am 25. Dezember wieder gelöst.
Anfang Juli 1917
Kafka nutzt das von seiner Schwester Ottla gemietete Häuschen in der Alchemistengasse auf dem Hradschin zum Schreiben; unter anderem entstehen hier einige der Erzählungen, die Anfang Mai 1920 in dem Sammelband Ein Landarzt im Verlag von Kurt Wolff erscheinen werden.
Ab November 1916
Beginn der Arbeit am Roman Der Prozeß. Im Januar 1915 stellt Kafka die Arbeiten an dem noch unvollendeten Werk ein.
August 1914
Verlobung mit Felice Bauer in Berlin; nach einer Auseinandersetzung im Hotel Askanischer Hof wird das Eheversprechen am 12. Juli 1914 gelöst.
1. Juni 1914
Dezember 1912
Im Leipziger Rowohlt-Verlag wird Kafkas erstes Buch veröffentlicht, der Band mit Kurzprosa Betrachtung.
17. November bis 6. Dezember 1912
Entstehung der Erzählung Die Verwandlung.
In einer einzigen Nacht bringt Kafka die Erzählung Das Urteil zu Papier.
22./23. September 1912
In der elterlichen Wohnung Max Brods lernt Kafka die Berliner Handelsangestellte Felice Bauer kennen; am 20. September schreibt er ihr einen ersten Brief.
13. August 1912
Amtlicher Gründungstag der Prager Asbestwerke Hermann & Co., an denen sich Kafka mit einer Einlage seines Vaters beteiligt.
1. Januar 1912
Niederschrift der ersten Fassung des Amerika-Romans Der Verschollene.
Winter 1911/12
Beginn der einjährigen Gerichtspraxis, zunächst beim Landeszivilgericht am Obstmarkt, nach einem halben Jahr beim Strafgericht am Karlsplatz.
Oktober 1906
Erste Veröffentlichung von acht Prosatexten in der Zeitschrift Hyperion.
März 1908
Kafka wird in der privaten Versicherungsanstalt Assicurazioni Generali am Wenzelsplatz als Aushilfskraft eingestellt.
1. Oktober 1907
Feierliche Promotion zum Doktor der Rechte an der deutschen Karl-Ferdinands-Universität.
18. Juni 1906
Erste Begegnung mit Max Brod; Beginn der lebenslangen Freundschaft.
23. Oktober 1902
Beginn des Studiums an der k. k. deutschen Karl-Ferdinands-Universität zu Prag (zunächst zwei Wochen Chemie, dann Vorlesungen in Jura, Kunstgeschichte, Philosophie und Germanistik, ab dem Wintersemester 1902/03 dann endgültig Rechtswissenschaften).
1. Oktober 1901
Mai und Juli 1901
Schriftliche und mündliche Maturaprüfungen am k. k. Staatsgymnasium mit deutscher Unterrichtssprache.
13. Juni 1896
Bar-Mizwah.
Besuch des k. k. Staatsgymnasiums mit deutscher Unterrichtssprache im Palais Kinsky auf dem Altstädter Ring.
September 1893 bis Juli 1901
Besuch der k. k. Deutschen Knabenvolksschule am Fleischmarkt.
September 1889 bis Sommer 1893
Franz Kafka wird in Prag als erstes Kind des Kaufmanns Hermann Kafka und seiner Frau Julie, geb. Löwy, geboren. Zwei weitere Söhne des Ehepaars Kafka sterben schon im Kleinkindesalter. Dem Bruder Franz folgen in kurzen Abständen die drei Schwestern Gabriele (Elli), Valerie (Valli) und Ottilie (Ottla).
3. Juli 1883











3. Juli 1883
Franz Kafka wird in Prag als erstes Kind des Kaufmanns Hermann Kafka und seiner Frau Julie, geb. Löwy, geboren. Zwei weitere Söhne des Ehepaars Kafka sterben schon im Kleinkindesalter. Dem Bruder Franz folgen in kurzen Abständen die drei Schwestern Gabriele (Elli), Valerie (Valli) und Ottilie (Ottla).
September 1893 bis Juli 1901
Besuch des k. k. Staatsgymnasiums mit deutscher Unterrichtssprache im Palais Kinsky auf dem Altstädter Ring.
Mai und Juli 1901
Schriftliche und mündliche Maturaprüfungen am k. k. Staatsgymnasium mit deutscher Unterrichtssprache.

23. Oktober 1902
Erste Begegnung mit Max Brod; Beginn der lebenslangen Freundschaft.


Oktober 1906
Beginn der einjährigen Gerichtspraxis, zunächst beim Landeszivilgericht am Obstmarkt, nach einem halben Jahr beim Strafgericht am Karlsplatz.

März 1908
Erste Veröffentlichung von acht Prosatexten in der Zeitschrift Hyperion.
Winter 1911/12
Niederschrift der ersten Fassung des Amerika-Romans Der Verschollene.
13. August 1912
In der elterlichen Wohnung Max Brods lernt Kafka die Berliner Handelsangestellte Felice Bauer kennen; am 20. September schreibt er ihr einen ersten Brief.


17. November bis 6. Dezember 1912
Entstehung der Erzählung Die Verwandlung.
1. Juni 1914
Verlobung mit Felice Bauer in Berlin; nach einer Auseinandersetzung im Hotel Askanischer Hof wird das Eheversprechen am 12. Juli 1914 gelöst.
Ab November 1916
Kafka nutzt das von seiner Schwester Ottla gemietete Häuschen in der Alchemistengasse auf dem Hradschin zum Schreiben; unter anderem entstehen hier einige der Erzählungen, die Anfang Mai 1920 in dem Sammelband
Ein Landarzt im Verlag von Kurt Wolff erscheinen werden.

12./13. August 1917
Kafka erleidet einen nächtlichen Blutsturz; am 3. September diagnostiziert der konsultierte Arzt einen „Lungenspitzenkatarrh“.
Oktober 1918
Kafka erkrankt schwer an der Spanischen Grippe.
November 1919
In Schelesen entsteht der über hundert Seiten lange Brief an den Vater.

Ende Januar 1922
Beginn der Arbeit am letzten Roman Das Schloß. Ende August stellt Kafka die Niederschrift ein. Das unvollendete Werk wird erst nach Kafkas Tod von Max Brod herausgegeben.
Juli 1923
Reise nach dem Ostseebad Müritz, wo der schwerkranke Dichter dem ostjüdischen Mädchen Dora Diamant begegnet.
17. März 1924
Da sich sein Gesundheitszustand deutlich verschlechtert hat, kehrt Kafka nach Prag zurück, wo er einige Wochen bei seinen Eltern im Oppelthaus unterkommt.

19. April 1924
Nach einem Aufenthalt im Sanatorium Wienerwald in Niederösterreich sowie einem Therapieversuch in der Laryngologischen Universitätsklinik von Professor Dr. Markus Hajek in Wien findet Kafka Aufnahme im privaten Sanatorium Dr. Hoffmann in Kierling bei Klosterneuburg.


September 1889 bis Sommer 1893
Besuch der k. k. Deutschen Knabenvolksschule am Fleischmarkt.
13. Juni 1896
Bar-Mizwah.
1. Oktober 1901
Beginn des Studiums an der k. k. deutschen Karl-Ferdinands-Universität zu Prag (zunächst zwei Wochen Chemie, dann Vorlesungen in Jura, Kunstgeschichte, Philosophie und Germanistik, ab dem Wintersemester 1902/03 dann endgültig Rechtswissenschaften).
18. Juni 1906
Feierliche Promotion zum Doktor der Rechte an der deutschen Karl-Ferdinands-Universität.

1. Oktober 1907
Kafka wird in der privaten Versicherungsanstalt Assicurazioni Generali am Wenzelsplatz als Aushilfskraft eingestellt.
30. Juli 1908
Kafka wird als Aushilfsbeamter in die halbstaatliche Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt für das Königreich Böhmen in Prag aufgenommen. Er sollte es im Laufe seines Berufslebens bis zum Obersekretär bringen.
1. Januar 1912
Amtlicher Gründungstag der Prager Asbestwerke Hermann & Co., an denen sich Kafka mit einer Einlage seines Vaters beteiligt.

22./23. September 1912
In einer einzigen Nacht bringt Kafka die Erzählung Das Urteil zu Papier.
Dezember 1912
Im Leipziger Rowohlt-Verlag wird Kafkas erstes Buch veröffentlicht, der Band mit Kurzprosa Betrachtung.
August 1914
Beginn der Arbeit am Roman Der Prozeß. Im Januar 1915 stellt Kafka die Arbeiten an dem noch unvollendeten Werk ein.
Anfang Juli 1917
Neuerliche Verlobung mit Felice Bauer in Prag. Dieses Verlöbnis wird am 25. Dezember wieder gelöst.
September 1917
Der von der Arbeit freigestellte Kafka reist zu einem Erholungsaufenthalt nach Zürau, wo Schwester Ottla eine Landwirtschaft für ihren Schwager Karl Hermann führt.

22. Januar 1919
Erste Begegnung mit Julie Wohryzek bei einem Erholungsaufenthalt in Schelesen.
Um den 8. April 1920
Beginn des Briefwechsels mit der in Wien lebenden tschechischen Journalistin Milena Jesenská. Aus der Korrespondenz entwikkelt sich bald ein Liebesverhältnis.

1. Juli 1922
Da keine Hoffnung auf baldige Heilung besteht, wird Kafka auf Dauer pensioniert.
24. September 1923
Kafka verläßt Prag, um mit Dora Diamant eine Wohnung in Berlin zu beziehen.

April 1924
Das Tuberkuloseleiden hat den Kehlkopf erfaßt; Kafka wiegt in Winterkleidung nur noch 49 kg.
3. Juni 1924
Kafka stirbt in Kierling, bis zum Ende gepflegt von seiner Geliebten Dora Diamant und seinem Freund, dem Mediziner Robert Klopstock. Sein Leichnam wird mit der Eisenbahn nach Prag überstellt. Zur Beisetzung auf dem Neuen Jüdischen Friedhof finden sich am 11. Juni neben Verwandten und Bekannten auch viele deutsche und tschechische Literaturfreunde ein.