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Über das Oppelt-Haus

  • 26. März
  • 9 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 3 Minuten

Zur Weingroßhandlung Jos. Oppelt’s Neffe in Prag

von Harald Salfellner


Oppelthaus am Altstädter Ring Franz Kafka 1896
Blick auf das 1896 erbaute Oppelthaus am Altstädter Ring.

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Im November 1913 bezieht die Familie Kafka eine Vierzimmer-Wohnung im 4. Obergeschoß des Oppeltschen Hauses. Den Grund für die Übersiedlung vom mondänen Haus zum Schiff am Moldauufer auf den Altstädter Ring kennen wir nicht. Vielleicht lockt den schon kränkelnden Hermann die Nähe zu seinem Geschäft, das mittlerweile im Palais Kinsky eingerichtet ist, nur wenige Meter vom Oppelthaus entfernt. Von seinem Zimmer aus sieht Franz, nunmehr in Diensten der Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt für das Königreich Böhmen in Prag, auf die Niklasstraße hinab, wie die Pariser Straße damals noch heißt.


Altstädter Ring Franz Kafka 1900
Altstädter Ring, von rechts nach links das Oppelthaus, die Mariensäule, die Niklaskirche und am Bildrand angeschnitten der 1945 zerstöre Ostflügel des Altstädter Rathauses (um 1900).

Es muß schon eine besondere Ausnahmesituation sein, wenn sich Franz ein Glas Wein einschenkt. So etwa im Sommer 1914, als das seit drei Monaten bestehende Verlöbnis mit der Berlinerin Felice Bauer unter denkwürdigen Umständen im Hotel Askanischer Hof gelöst wird. Am Tage nach dem „Gerichtshof im Hotel“, den 23. Juli, sitzt der Versicherungsjurist mit Erna, der Schwester seiner Ex-Braut, im Restaurant Belvedere an der Stralauer Brücke in Berlin. Erna tröstet den Unglücklichen, vor dem August Strindbergs Die Gotischen Zimmer liegen, ein verspäteter literarischer Geburtstagsgruß. Auf dem Tisch steht auch ein Glas Wein, aus dem er nippt. „Wein getrunken1 vertraut Kafka später seinem Tagebuch an – die Mitteilung soll das Außergewöhnliche der Situation unterstreichen.

 

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Da Kafkas Schwager Karl Hermann nach dem Ausbruch des Weltkriegs zu den Waffen gerufen ist, will seine Frau Elli mit ihren beiden kleinen Kindern für die Zeit des Waffengangs wieder zurück zu den Eltern. Franz stellt deshalb sein Zimmer zur Verfügung und sieht sich nach einem Ersatzquartier um. Auch Weinhändler Franz Schier zieht um: Inmitten des tobenden Weltkriegs hat er sich in seinem Heimatort Glasert im Lausitzer Gebirge eine prächtige Sommervilla in den Formen des Jugendstils erbauen lassen, die er 1916 mit seiner Frau bezieht. Noch im selben Jahr kann der Weinhändler das Tschernoseker Schloß der Adelsfamilie Nostitz-Rienek mit Weinkeller, Weinstube und herrschaftlichen Weingärten an sich bringen. Im Prager Oppeltkeller lagern bald die Schaumweinflaschen des auf den ehemaligen gräflichen Weinbergen gezogenen „Château Žernoseky“, den Tschernoseker Eigenwein, den Schier in seiner Weinhandlung auf dem Altstädter Ring erfolgreich zu verkaufen gedenkt.

 

Jos. Oppelta synovec v Praze 1929
Abbildungen aus der Werbeschrift Jos. Oppelta synovec v Praze von 1929.

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Nach dem Hervortreten seiner Lungentuberkulose kehrt Kafka 1917 kurz in die Obhut seiner Eltern ins Oppelthaus zurück, denen er sein Leiden zunächst aber verschweigt. Er wird die nächsten Monate in Zürau verbringen, einer einfachen Landgemeinde im nördlichen Böhmen, wo seine Schwester Ottla neuerdings das Bauerngut ihres eingerückten Schwagers bewirtschaftet. Während Ottlas Abwesenheit kann Franz in ihrem leerstehenden Zimmer unterkommen. Nach der ersten Nacht in Ottlas Kammer schreibt der Lärmgeplagte seiner Schwester: „Ein Schlafzimmer ist Dein Schlafzimmer nicht. Ich sage nichts gegen die Küche nichts gegen den Hof, um ½7 ist dort Lärm, das ist selbstverständlich, wenn auch heute Sonntag ist. Übrigens war die Katze nicht einmal zu hören, nur die Uhr in der Küche. Aber vor allem das Badezimmer. Dreimal meiner Rechnung nach wurde dort Licht gemacht und Wasser zu unverständlichen Zwecken losgelassen, dann auch noch die Tür zum Schlafzimmer offengelassen so daß ich den Vater husten hörte.2

Schließlich überlassen die Eltern ihre ruhige Kammer dem lärmempfindlichen Sohn. In diesem Schlafzimmer legt sich am Montag, den 14. Oktober 1918 der mittlerweile 36Jährige mit hohem Fieber aufs Lager. „Nicht kommen!“, schreibt er seinem Freund Max Brod, „ich habe etwas Fieber und liege im Bett.3 Sofort alarmiert die besorgte Schwester ihren Verlobten und berichtet diesem von der Erkrankung des Bruders. Beinahe 41 Grad Temperatur habe man zu Mittag gemessen. Der neue Hausarzt, Dr. Heinrich Kral, der seine Wohnung und Ordination nur ein paar Meter weiter in der Niklasstraße 11 hat, sei dagewesen, habe den Fiebernden untersucht und vor allem die Mutter beruhigt, die den ganzen Tag weint. Julie Kafka ist sich der tödlichen Gefahr bewußt, in der ihr Sohn schwebt. Täglich bringen die Zeitungen Todesanzeigen von jungen Menschen, die „nach kurzer schwerer Krankheit“ gestorben sind. Ottla hilft ihrem Bruder, wo sie kann. So entschuldigt sie den Fiebernden im Amt und teilt dem Vorgesetzten mit, daß man sogar den Professor habe kommen lassen.4 Mit „Professor“ ist Gottfried „Friedl“ Pick gemeint, ein stadtbekannter Arzt am Allgemeinen Krankenhaus, und höchst kompetent in Sachen Tuberkulose. Auch der Hausarzt Dr. Kral stellt sich noch mehrfach bei seinem Patienten ein.


Das Oppelthaus hinter dem 1915 errichteten Hus-Denkmal Franz Kafka
Das Oppelthaus hinter dem 1915 errichteten Hus-Denkmal.

So verbringt der Schriftsteller Franz Kafka am Scheitelpunkt der Spanischen Grippe fiebernd und schwerkrank mehrere Wochen in der elterlichen Wohnung im Oppelthaus, umsorgt von seiner Mutter und seiner vorübergehend in Prag weilenden Schwester. Auch Cousine Irma besucht den Kranken regelmäßig. Während Kafka die Influenzapandemie übersteht, erliegt die Base selbst sieben Monate später einer der Nachfolgewellen der Grippe-Pandemie.

Den politischen Umbruch in den Gassen der Hauptstadt, das Geschrei auf dem Ringplatz unter der Wohnung, all das nimmt Kafka nur am Rande wahr. Mit Staunen und wohl auch Sorge blickt die Familie auf die Menschenmassen, die sich zwischen Theinkirche und Altstädter Rathaus über den Platz wälzen. Gut möglich, daß Kafka in fieberfreien Stunden von den Ereignissen erfährt und selbst einen Blick zum Fenster hinaus tut.

Ab September 1920 richten Kafkas Schwester Ottla und ihr Mann Josef David unter der Kafkaschen Familienwohnung im Oppelthaus ihr Ehequartier ein, bevor die Familie 1925 mit den beiden Töchtern Věra und Helena in das von Hermann Kafka gekaufte Zinshaus in der Bílekgasse (Bílkova) 4 weiterzieht.

Mehr als drei Jahrzehnte später wird sich Kafkas Teplitzer Bekannte Minze Eisner, die den Leidenden am 24. September 1921 besucht, an die Verhältnisse in der Oppelthaus-Wohnung erinnern: „Kafkas Zimmer in der Wohnung der Eltern war eine Scheuslichkeit und nie habe ich begreifen können, wie Kafka nur eine Stunde es darin ausgehalten hat.5

Die goldene Zeit der Firma Jos. Oppelt’s Neffe findet in der jungen tschechoslowakischen Republik ihre Fortsetzung. Neben Weinen und Sekten aus den eigenen Weingärten (besonders Riesling und Traminer) lagert und vertreibt Schier im großen Stil Mosel- und Rheinweine der Koblenzer Firma Deinhard & Co so wie rote und weiße Weine der Firma A. Lalande & Co in Bordeaux.


Franz Kafka und Schwester Ottla das Oppelthaus
Franz Kafka und seine Schwester Ottla an der linken Säule des Eingangsportals zum Oppelthaus.

Wohlhabende Prager können in Bouteillen Château Mouton Rothschild ordern, oder je nach Geschmack auch rote Burgunder-Weine wie Beaujolais oder Pommard. Im Keller unter dem Oppelthaus finden sich ferner solide Tropfen aus österreichisch-ungarischen Anbaugebieten – böhmischer Melnikerwein, ungarische Rieslinge aus Badacsony am Plattensee, Gumpoldskirchner und Vöslauer Auslesen aus dem Thermenland südlich von Wien. Eine reiche Auswahl von Dessert- und Medicinalweinen steht ebenfalls bereit – Malaga und Madeira, Portwein, süßer Sherry, Mavrodaphne, Marsala, Vermouth, ferner gehaltvolle Muskateller, wie ihn The Palestine Wine Co. Ltd. liefert. Für Bowlen und Mixgetränke bietet die Firma den hauseigenen Oppelt-Sekt an, sowie Asti spumante Beccaro. Zum Lebensgefühl der gehobenen Gesellschaft an der Moldau passen besser noch Champagner-Weine wie Veuve Clicquot-Ponsardin trocken, demi sec, dry oder brut, Pommery & Greno in Halblitergebinden, „Monopole, Irroy brut 1914“ und „goût américain“ von Heidsieck & Co, „carte blanche“ von Louis Roederer und „cordon verte“ von G. H. Mumm & Co. Neben Cognac-Flaschen von J. & F. Martell und Jas Hennessy & Co. importiert die Firma Jos. Oppelt’s Neffe auch wertvolle Brände der Firma J. G. Monnet & Co, etwa Archiv-Cognac der Jahrgänge 1858, 1848 und 1838, letzterer für stolze 260 Kč die Flasche (zum Vergleich: der Stundenlohn eines Industriearbeiters beträgt damals grob 4 Kč). Whisky, Gin, Rum, Arrak und Sliwowitz karren die Fuhrwerke heran, dazu holländische Liköre, Absinthe, Pernod, Cointreau triple sec, aus Voiron grünen Chartreuse, Kirschwasser aus dem schweizerischen Zug, Cherry Brandy aus Kopenhagen, Wodka aus Riga, Maraschino aus Zara, Grünen Peppermint aus Revel, Aquavit aus Ålborg und nicht zuletzt das beliebte Goldwasser aus Danzig. Günstiger sind Karlsbader Becherbitter zu haben und der Kräuterlikör „Altvater“ aus Jägerndorf (Krnov). Der wachsenden Zahl von Abstinenten kann Franz Schier Weinessig in Champagnerflaschen anbieten, abgefüllt und originalverkorkt im hauseigenen Kellereibetrieb in Tschernosek. Laufen die Handelsgeschäfte auch gut, von persönlichen Schicksalsschlägen bleibt der Weinhändler nicht verschont – nur wenigen Monate nach seiner Geburt scheidet Gerhard aus dem Leben, der zweite Sohn des Ehepaares Schier. Zu allem Ungemach ist auch Franz, dem 1925 geborenen dritten Stammhalter, durch eine Krebserkrankung ein Tod in jungen Jahren bestimmt.

 

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Nach seinem fast einjährigen Aufenthalt in einem Lungensanatorium in der Hohen Tatra kehrt Kafka im August 1921 erneut ins Oppelthaus zurück. Zwischen Februar und Juni 1922 entstehen in der elterlichen Wohnung die ersten sechzehn Kapitel seines Romanfragmentes Das Schloß. Von den Einbrechern hört Kafka nichts, die in einer Februarnacht 1922 in die Kanzlei der Firma Jos. Oppelt’s Neffe einsteigen und sich nach dem Anbohren der eisernen Kassa mit einer Beute von 50 000 Kronen davonmachen. Im September 1923 zieht er, bereits von der Krankheit gerzeichnet, nach Berlin weiter. Sein Gesundheitszustand zwingt ihn schließlich im März 1924 zur Rückkehr in seine Heimatstadt, von wo er dann zu seinen letzten Lebensstationen in Österreich aufbricht – nach dem Sanatorium Wienerwald im südlichen Niederösterreich, dann in Prof. Markus Hajeks Laryngologische Universitätsklinik in Wien und endlich ins Sanatorium Hoffmann in Kierling bei Klosterneuburg. Kaum noch sprechen und schlucken kann Kafka, und mit heißem Verlangen denkt der Sterbende an das Bier, das er seinerzeit mit dem Vater in der Prager Zivilschwimmschule getrunken hat. Auch Wein reicht man dem Schwerkranken. Den Eltern schreibt die tapfer bei dem Todgeweihten ausharrende Dora Diamant beschönigend, daß Franz zum leidenschaftlichen Trinker geworden sei, der zu jeder Mahlzeit Bier, Tokayer und andere Feinschmecker-Weine zu sich nehme. Zwei Wochen vor seinem Hinscheiden läßt Franz den Vater noch wissen, daß er neuerdings von der „Adriaperle“ zu Tokayer übergegangen sei. Was der Vater nicht erfährt: Es sind nur winzige, qualvolle Schlucke, die mit herkömmlichem Weingenuß nichts gemein haben.

 

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Die besten Tokayer-Weine lagern auch im Souterrain des Oppelthauses, wo mittlerweile František Rudolf Čebiš, geboren 1895, seinen Dienst aufgenommen hat, ein Schneidersohn aus dem Dorf Uhlířské Janovice bei Kuttenberg (Kutná Hora). Der junge Weinhändler ist seit 1921 in erster Ehe mit Jaroslava Zouplnová verehelicht, 1923 können die beiden ein Töchterlein Libuše aus der Taufe heben.

Der neue Mitarbeiter bewährt sich glücklich, schon nach wenigen Lehrjahren wird ihm 1926 eine kollektive Prokura erteilt, zusammen mit dem Kollegen Maximilian Meyer. Den Rechtsakt vollzieht übrigens JUDr. Robert Kafka, der 1910 auch die Eintragung der Kafka’schen Asbestfabrik in die Bücher vorgenommen hat. In dem Führungsduo der Firma Jos. Oppelt’s Neffe soll Čebiš als leitender Handelsangestellter wirken, Meyer als Kellermeister.

Nur drei Jahre später, am 3. Oktober 1929 scheidet Firmenchef Franz Schier unerwartet aus dem Leben. Zur Universalerbin ist dessen Witwe Auguste bestimmt, die in der Geistgasse (Dušní) in der Prager Altstadt ihre Wohnung hat. Zum Nachlaß gehört neben Liegenschaften in Prag, Groß-Tschernosek und Glasert auch die Oppeltsche Weinhandlung, deren Geschicke sie in Folge bestimmen wird.

 

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In den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg steigt der Prokurist František Čebiš zu einer der Schlüsselfiguren der florierenden Unternehmung auf, zumal er als wichtiges Verbindungsglied der deutschen Eigentümerin zu ihrem tschechischen Umfeld wirkt. Čebiš unternimmt ausgedehnte Reisen nach Ungarn, Italien, Jugoslawien und vor allem Frankreich, um da Wein für die Firma einzukaufen. Der elegante Weinhändler ist aber auch ein Freund der Musen; er verkehrt in tschechischen Künstler- und Schriftstellerkreisen und ist Mitglied der legendären Stammtischrunde des Lyrikers  Jiří Kolář im Café Slavia. Das mag der Anlaß dafür sein, daß er an belletristische Veröffentlichungen über den Wein denkt, die er bald auf Kosten der Firma teils in deutscher und teils in tschechischer Sprache herausgeben will. Anno 1930 erscheint eine Anthologie Víno, bei der sich eine Reihe tschechischer Schriftsteller zur Huldigung des Rebensaftes zusammengefunden hat, u. a. František Langer, Josef Hora und Jaroslav Seifert. Auch Karel Čapek gibt sich die Ehre, der von der önologischen Kultur angetan ist und sich mit Eifer den weinkundlichen Wortschatz des Verkostens zu eigen macht.6 In František Čebiš hat er einen literatur- und kunstinteressierten Kellermeister gefunden, der ihm in den Tiefen der Oppeltschen Lagerkeller unter dem Altstädter Ring die Welt des Weines auftut. Zwischen Fluchten von Fässern und Boutellen läßt Čebiš seinem Gefolge aus dem Reich der Dichtung manch guten Tropfen kredenzen.


 

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Für die deutschen Kunden der Firma stellt Čebiš drei Jahre später eine hochwertige Anthologie mit Texten deutscher Schriftsteller aus der Tschechoslowakei zusammen. Diese 1933 gedruckte Sammlung Wein bietet eine äußerst interessante Auswahl, die – und darin liegt der besondere Wert dieser Rarität – wenige Jahre vor dem Krieg Dichter aller politischen Lager zu einer fröhlichen Tafelrunde vereint. Čebiš nimmt deutschjüdische Prosaautoren wie Oskar Baum, Friedrich Adler oder Friedrich Torberg gleichermaßen auf wie sudetendeutsche Schriftsteller vom Schlage eines Hans Watzlik oder Karl Hans Strobl, und dazwischen die romantischen Bänkelsänger des deutschen Prags Paul Leppin und Oskar Wiener. In den beiden sowohl weinkundlichen wie auch literarischen Sammelwerken Víno und Wein finden sich handverlesene Vertreter der böhmischen Literatur ihrer Zeit, dazu exotische Gastautoren etwa aus Frankreich. In den von Adolf Hoffmeister illustrierten Publikationen meldet sich František Čebiš selbst zu Wort, wie er ja auch sonst fleißig die Feder führt: Zwischen 1923 und 1933 erscheinen über 60 weinkundliche Beiträge und Aufsätze, nicht miteingerechnet die 1936 erschienene Monographie Eine Plauderei über den Wein (Causerie o víně) und Das Brevier über den Wein (Brevíř o víně) anno 1939.



Den vollständigen Artikel zum Oppelthaus finden Sie in Vom böhmischen Wein.


Vom böhmischen Wein Vitalis


Harald Salfellner ist Verleger, Medizinhistoriker und Autor mit besonderem Interesse für die böhmisch-österreichische Kulturgeschichte und den Prager Schriftsteller Franz Kafka.


Anmerkungen

1  Franz Kafka in einem Tagebucheintrag am 23. 7. 1914, in: Franz Kafka: Tagebücher, hrsg. von Hans-Gerd Koch, Michael Müller und Malcom Pasley, Frankfurt am Main 1990, S. 659f.

2  Franz Kafka am 2. 9. 1917 an Ottla Kafka, in: Franz Kafka: Briefe April 1914–1917, hrsg. von Hans-Gerd Koch, Frankfurt am Main 2005, S. 72.

3  Franz Kafka am 14. 10. 1918 an Max Brod, in: Franz Kafka: Briefe 1918–1920, Frankfurt am Main 2013, S. 56.

4  Ottla Kafka am 14. 10. 1918 an Josef David, in: Franz Kafka: Briefe 1918–1920, Frankfurt am Main 2013, S. 447.

5  Hartmut Binder: Franz Kafka. Ein Leben in Bildern, Prag 2024, S. 972.

6  František Langer, Byli a bylo (Sie waren und es war), Praha 1963.

 


 
 
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