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Univ.-Prof. Dr. Hartmut Binder
Hartmut Binder (*1937) ist mit zahlreichen Arbeiten zur Prager deutschen Literatur hervorgetreten und ein besonderer Kenner von Kafkas Leben und Werk. Das von ihm herausgegebene zweibändige Kafka-Handbuch (1979) gilt als international anerkanntes Standardwerk, dem Monographien über Kafkas Erzählungen Vor dem Gesetz (1993) und Die Verwandlung (2004) folgten. Außerdem veröffentlichte Binder Bücher und Aufsätze zu Oskar Baum, Otokar Březina, Rainer Maria Rilke, Hugo Salus, Johannes Urzidil, Ernst Weiß, Franz Werfel und anderen Autoren des Prager Kulturkreises sowie zu Vereinen und zur Sozialgeschichte der böhmischen Metropole.
Bei Vitalis erschienen bisher Wo Kafka und seine Freunde zu Gast waren (2000), Mit Kafka in den Süden (2007), Gustav Meyrink. Ein Leben im Bann der Magie (2009), Kafkas Wien. Portrait einer schwierigen Beziehung (2013), Prag. Literarische Spaziergänge durch die Goldene Stadt (2017), Gestern abend im Café. Kafkas versunkene Welt der Prager Kaffeehäuser und Nachtlokale (2021) und Franz Kafka. Ein Leben in Bildern (2024).

Hartmut Binder: Was mir bei meinen Forschungen so alles zustieß... 

 

Keine Frage: Hartmut Binder kennt sich aus in Prag und in der Literatur.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

HARTMUT BINDER
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Franz Kafka – Ein Leben in Bildern
Es ist die Summa einer lebenslangen Leidenschaft – in über 50 Jah­ren akribischer Detektivarbeit hat der Doyen der Kafka-Forschung unser Bild des Prager Schriftstellers mitgeprägt. In vorliegendem Werk zieht Hartmut Binder auf 1088 Seiten alle Register und breitet Kafkas Lebenswelt in über 1500 Abbildungen farbenfroh aus. Dabei vermittelt der in jungen Jahren noch von Max Brod empfangene Altmeister nicht nur den letzten Stand der Forschung, er bietet auch eine Fülle neuer und erstaunlicher Befunde. Wer Kafka jenseits altbekannter Trampelpfade begegnen will, ist mit Binders Prachtband bestens bedient.  
Hartmut Binders grundlegender Text-Bild-Band über Franz Kafkas Welt erschien anläßlich des 100. Todestages Kafkas in deutscher Sprache. Das Prager Franz-Kafka-Institut hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Monumentalwerk in einer tschechischen Ausgabe zugänglich zu machen, was nicht nur aufgrund des umfangreichen Text- und Bildvolumens ein überaus ambitioniertes Unternehmen ist. Neben der Übersetzung der an der Schnittstelle von deutscher und tschechischer Landeskultur angesiedelten Dokumentation, für die nur eine kleine Zahl ausgewählter Experten in Frage kommt, erfordert die redaktionelle Bearbeitung sowie das Fachlektorat größte Sach- und Fachkompetenz, die unbedingte Vertrautheit mit den historischen, landeskundlichen und linguistischen Realien der mehrsprachigen Welt Kafkas voraussetzt.


Im Folgenden ein Auszug aus dem Kapitel Anfänge in Prag. Das Umfeld

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