Ein Denkmal für Franz Kafka
- 10. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 5. Mai
Vězeňská, Staré Město

Fast achtzig Jahre sollte es dauern, bis man Franz Kafka in seiner Geburts- und Heimatstadt Prag ein Denkmal setzte: Am 4. Dezember 2003 wurde anläßlich des 120. Geburtstages Kafkas von der örtlichen Franz-Kafka-Gesellschaft ein 3,75 Meter hohes und 800 Kilogramm schweres Standbild aus Bronzeguß enthüllt. Hunderte Kafkaenthusiasten nahmen an der Feier teil, unter ihnen nicht wenige in schwarzen Anzügen, Hüten und Mänteln.
Der Standort ist mit Bedacht gewählt: ein kleines Plateau zwischen der Heiliggeistkirche und der Spanischen Synagoge, am Eingang zur ehemaligen Judenstadt. So reitet seither eine schalkhafte Kafkafigur auf den Schultern einer zur bloßen Hülle reduzierten Männergestalt. Der tschechische Bildhauer Jaroslav Róna, so meldeten die Zeitungen, sei bei der Lektüre von Kafkas Beschreibung eines Kampfes zu diesem Bildnis inspiriert worden.
Den vollständigen Artikel zum ein Denkmal für Franz Kafka finden Sie in Franz Kafka. Ein Leben in Prag.



